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The Talos Principle 2 im Technik-Test - ComputerBase

Es wird wieder gerätselt: The Talos Principle 2 ist da und setzt auf die Unreal Engine 5. ComputerBase hat sich die PC-Version angesehen. Im Fokus standen dabei neben zahlreichen Benchmarks die Analyse der Bildqualität der Lumen-Raytracing-Effekte sowie der Upsampling-Techniken Nvidia DLSS, AMD FSR und TSR (UE5-Engine).

The Talos Principle 2: Die Technik der PC-Version

Entwickler Croteam hat umgesattelt: Während die bisherigen Serious-Sam-Teile, die vom selben Studio stammen, und der erste Teil von The Talos Principle auf eine hauseigene Engine gesetzt haben, nutzt das neue The Talos Principle 2 erstmals Epics Unreal Engine 5.

Dieser Schritt hat sich aus optischer Perspektive gelohnt. Die eigene Technologie hatte zwar ihren Charme und eine unglaubliche Menge an Einstellmöglichkeiten, schlussendlich waren die optischen Ergebnisse aber schlicht veraltet.

Ganz anders dagegen bei The Talos Principle 2, das ein überraschend schickes Spiel geworden ist, vor allem in Anbetracht der geringen Größe des Entwicklerteams. Natürlich lässt sich dem Game das fehlende Budget anmerken, aber The Talos Principle 2 schafft es dennoch immer wieder, grafisch zu überzeugen. Vor allem die Beleuchtung macht Spaß, was primär an der neuen Lumen-Technologie der Unreal Engine 5 liegt. Und auch die detaillierten Oberflächen sind mit „Nanite“ gelungen, solange man nicht ganz auf Tuchfühlung geht.

Etwas Raytracing und viel Upsampling – „Nativ“ gibt es nicht

The Talos Principle 2 nutzt Lumen-Raytracing für die globale Beleuchtung und die Reflexionen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Upsampling-Technologien: Es stehen AMD FSR, Nvidia DLSS und Intel XeSS in der Super-Resolution-Variante zur Verfügung. Auch das ältere TAAU und das neue TSR der Unreal Engine 5 sind vertreten, wobei letzteres absolut positiv zu überraschen weiß. Obendrein steht DLSS Frame Generation für GeForce-RTX-4000-Karten bereit – FSR 3 Fluid Motion Frames (Frame Generation) von AMD dagegen nicht.

Was The Talos Principle 2 nach Alan Wake 2 (Test) als zweites Spiel dagegen gar nicht unterstützt, ist eine eigene Kantenglättung, denn es wird durchweg auf einen Upsampling-Algorithmus gesetzt. Wer dennoch unbedingt in nativer Auflösung spielen möchte, muss auf Nvidia DLAA, TAAU oder TSR zurückgreifen. FSR und XeSS bieten in dem Spiel kein Rendern in nativer Auflösung an.

Die technischen Merkmale

Technik-Tests von Spielen sind in Sachen Komplexität und Arbeitsaufwand in den letzten Jahren massiv größer geworden. Um dennoch zeitnah eine detaillierte Berichterstattung liefern zu können, hat ComputerBase das Format angepasst. Tabellen spielen in manchen Abschnitten nun eine größere Rolle.

Darüber hinaus werden Technik-Tests immer mal wieder gestaffelt erscheinen, sodass der gesamte Artikel nicht auf einen Schlag zur Verfügung gestellt wird, sondern mit Updates gearbeitet wird. Um dem Leser dennoch mitzuteilen, an welchen Inhalten die Redaktion genau arbeitet und welche Abschnitte noch zu erwarten sind, werden selbige direkt bei Erscheinen inhaltslos enthalten sein. Innerhalb der nächsten Tage wird der fehlende Teil dann nachgeliefert. Jedoch gibt es keine Garantie, dass der entsprechende Abschnitt definitiv erscheinen wird.

Die offiziellen Systemanforderungen

Das Grafikmenü von The Talos Principle 2
Das Grafikmenü von The Talos Principle 2
Das Grafikmenü von The Talos Principle 2

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 9 7950X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel

Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

Steam-Deck-Kompatibilität zu The Talos Principle 2
Steam-Deck-Kompatibilität zu The Talos Principle 2 (Bild: Steam)

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